Sonntag, 27 September 2020


Sich in der eigenen Haut wohlfühlen
  
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Hautkrebs

Unter der verstärkten und zeitlich verlängerten Sonneneinstrahlung ist Hautkrebs zur häufigsten Krebsart unserer Zeit geworden. In Abhängigkeit davon tritt er dort am häufigsten dort auf, wo die Haut am meisten der Sonne ausgesetzt ist, so im Gesicht, an den Ohren, an unbehaarter Kopfhaut, Handrücken, Vorderarmen, Unterschenkeln. Er kann aber irgendwo am Körper auftreten. Wir unterscheiden, das Basaliom, welches zu den halbbösartigen (semimaligne) Krebsen gehört, da es praktisch nie Tochtergeschwulste macht; das Spinaliom, dessen sehr häufige Vorstufe aktinische (Ultraviolett verusachte) Praecancerose mit einfachen nicht-chirugischen Mitteln behandelt werden kann. Dazu gehört auch das Melanom, schwarzer Hautkrebs, das nicht immer pigmentiert ist. Die übrigen Hautkrebse, die von Hautananhangsorganen ausgehen oder Sonderformen von Lymphdrüsenkrebs darstellen sind seltener.

Je nach Art des Hautkrebses und in Abhängigkeit von seiner Lokalisation kommen unterschiedliche Verfahren zur Anwendung: chirurgische Exzision (Auschneiden), Kryotherapie (Vereisen), Laser, lokale photodynamische Therapie, Röntgenoberflächenbestrahlung, Salbentherapien. Die Kombination verschiedener Methoden, ermöglicht schonendes Vorgehen. Die Behandlung von Hautkrebsen hat in den meisten Fällen gut Erfolgsaussichten, vorausgesetzt eine Frühdiagnose findet statt. Alle Dermatologen und alle Dermatologischen Gesellschaften weltweit werden deshalb nicht müde, die Bevölkerung zur Praevention (Vorsorge) zu ermuntern, was richtiges Verhalten gegenüber dem Sonnenlicht und Selbstkontrolle der Haut beinhaltet.
Unsere Praxis nimmt regelmässig am nationalen Hautkrebstag der Schweizerischen Gesellschaft für Dermatologie und Venerologie und der Schweizerischen Krebsliga teil.