Mittwoch, 25 November 2020


Sich in der eigenen Haut wohlfühlen
  
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Kontaktekzeme

Definition
Unter Kontaktekzemen versteht man Hauterkrankungen die durch Kontakt mit von aussen zugefügten Substanzen entstehen. Sie können eine allergische Ursache haben (z.B. Nickelekzem). Sie können aber auch durch reine Irritation (Reizung) der Haut entstehen (z.B. Abnützungsekzem bei häufigem Kontakt mit Putzmitteln). Allergische Kontaktekzeme treten z.B. auf bei Kontakt mit Kosmetika, Schmuck, Leder, Konservierungsmittel, Salbengrundlagen oder Textilien.

Wie sieht das Kontaktekzem aus?
Das Kontaktekzem äussert sich durch Juckreiz, Rötung, Bläschenbildung und Schuppung im Bereich der Kontaktstelle, kann aber beim allergischen Kontaktekzem auch an andere Körperstellen streuen.

Diagnose und Behandlung
Die genaue Erhebung der Anamnese (Vorgeschichte) kann in vielen Fällen bereits verursachende Kontaktsubstanzen hervorbringen. Wichtigste Allergieabklärung besteht im Epikutantest (Läppchenprobe). Dem Patienten werden dabei Testpflaster mit Allergenen auf den Rücken geklebt. Diese bleiben für 2 Tage dort, werden dann am 3. Tag abgenommen und an diesem sowie am 4. Tag bewertet.
Nach bekannt werden der verursachenden Substanz ist natürlich die Kontaktmeidung derselben die wichtigste Massnahme, die eigentlich die Besserung schon herbeiführen sollte.