Montag, 25 Januar 2021


Sich in der eigenen Haut wohlfühlen
  
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Diese Methode verbindet maximale Sicherheit bezüglich der Totalität der Exzision mit minimalem Gewebeverlust, was wiederum ästhetisch und funktionell die besten Resultate ergibt. Die Rückfallraten nach dieser Chirurgie sind deutlich tiefer als nach konventioneller Exzision (1 - 2 % vs. 5 - 20%).

Die Operation erfolgt in mindestens zwei Schritten. Zunächst wird der Tumor mit einem kleinen Sicherheitsabstand schüsselförmig herausgeschnitten. Das Exzisat wird markiert und mit einem Kurier in unser Parterlabor in Zürich transportiert. Die Schnittführung erlaubt es, das Exzisat so aufzuarbeiten, dass der gesamte seitliche und basale Schnittrand histologisch beurteilt werden kann. Falls Tumoranteile am Schnittrand nachweisbar sind, können diese dank der Markierung präzise lokalisiert werden. In diesem Fall wird an den entsprechenden Stellen nachgeschnitten und das Nachexzisat erneut nach dem gleichen Schnellschnittverfahren aufgearbeitet. Der Vorgang wird wiederholt, bis alle Schittränder tumorfrei sind. Erst dann wird die Defektversorgung vorgenommen, die je nach Grösse und Stelle mittels primären Wundverschlusses, einer Lappenplastik, einer Vollhauttransplantation oder mit offener Wundheilung erfolgt.

Während bei einer Lappenplastik Haut aus der Umgebung freipräpariert, verschoben und die Wunde damit gedeckt wird, wird bei einer Vollhauttransplantation Haut von einem Spenderareal entnommen und zum Verschliessen der Wunde verwendet. Als Spenderareal für eine Hautverpflanzung dient gewöhnlich entweder die Hautfalte hinter dem Ohr oder die Hautstelle im Bereich des Schlüsselbeins. Die Spenderstelle wird wieder direkt zugenäht. Die transplantierte Haut wird mit einem Druckverband fixiert. Anfänglich sieht das Transplantat noch dunkelrot aus, es passt sich jedoch in den folgenden Monaten immer besser an die Umgebung an.

Bei fachübergreifenden Problemen ziehen wir Fachärzte für plastische Chirugie bei.

Bei einer Totalexzision wird der Tumor mit einem vordefinierten Sicherheitsabstand komplett entfernt und die Wunde mit einem Faden primär verschlossen. Je nach Material muss die Naht wieder entfernt werden oder löst sich von selbst auf.

Bei diesem Eingriff wird in Lokalanästhesie eine oberflächliche Hautprobe entnommen. Die Abtragung der oberflächlichen Hautschicht führt zu einer Wunde, ähnlich einer Schürfung. Die Blutung wird mit einer blutstillenden Lösung oder mit dem CO2-Laser gestoppt. Dadurch bildet sich eine Kruste, welche nach einigen Tagen von selbst abfällt. Es sind keine Fäden zur Wundbehandlung notwendig. An der behandelten Stelle kann in den ersten Wochen eine Rötung oder Verfärbung zurückbleiben, anschliessend ist sie meistens nur noch schwach oder gar nicht mehr sichtbar.

Bei diesem Eingriff wird in örtlicher Betäubung eine kleine Hautprobe entnommen. Anschliessend wird die Wunde mit wenigen Stichen mit einem Faden zugenäht, welche je nach Stelle nach 1 oder 2 Wochen entfernt werden. Die Nahtlinie ist zwar die ersten 3-6 Monate noch relativ gut sichtbar sein, in der Folge ist die Narbe jedoch immer diskreter.